Voraussetzungen aus der Vorwoche
Vergangene Börsenwoche hielt einen neuen Rekord parat aber auch eine beginnende Konsolidierung. Wie in der Woche zuvor waren die Kurse 4 Tage eher stärker und am Freitag schwächer. Es blieb bei einem Wochengewinn von einem Prozent - entsprechend dokumentiert hatte ich dies in der Wochenanalyse.
Doch warum korrigierte der Markt erneut an einem Freitag? Es könnte der "Sondereffekt" Verfallstag gewesen sein, der für fallende Kurse sorgen. Hierbei werden Terminkontrakt im Bereich der Optionen und Futures auf viele Einzelaktien und die Indizes DAX und STOXX abgerechnet. Größere Bewegungen sind dabei an der Tagesordnung, die sich aber nach dem Verfallstag dann wieder relativieren.
Steigende Anleihenpreise sorgten zudem für ein wenig Unruhe bei der Gesamtbewertung der Märkte. Ein Fakt, der Unternehmen wie den Banken (siehe Entwicklung der Deutschen Bank) hilft, aber anderen Unternehmen eher hinderlich bei der eigenen Finanzierung über den Kapitalmarkt ist.
So skizzierte sich der Freitag um 1,1 Prozent leichter, ohne das GAP am Morgen zu schliessen, aber das FED-GAP zu Mittwoch dynamisch geschlossen zu haben:

Rückblick auf DAX-Verfallstag
Folgende Tagesparameter umrahmten den Verfallstag:
|
Eröffnung |
14.697,26 |
|
Tageshoch |
14.747,56 |
|
Tagestief |
14.563,21 |
|
Vortageskurs |
14.775,52 |
|
Schlusskurs |
14.621,00 |
Soll man diesen Tag im größeren Kontext (hier zu sehen: Endloskontrakt von JFD) bereits als ausreichende Konsolidierung werten?

Rücklauf im DAX-Endloskontrakt
Entsprechende Szenarien zeige ich nun mit einem Blick auf die Vorbörse zusammen auf.
Trading-Ideen für den Montag
Mit dem GAP-Schluss bei knapp 14.600 Punkten ist charttechnisch zumindest ein Teil der Konsolidierung abgearbeitet. Sehr dynamisch prallte der DAX von diesem Bereich ab, welchen ich für die neue Handelswoche als weiterhin dominant erachte. Erst bei einem Bruch käme die nächste Unterstützung von 14.409 in das Kalkül der Trader und kann zum "Ausbruchslevel 1" von 14.197 Punkten:

DAX-Unterstützungen in der neuen Woche
Damit ist zum Wochenstart die 14.600 eine Art Schlüsselmarke. Hier verweilte der DAX nach dem Schließen der Kurslücke zum FED-Tag (Mittwoch) und trifft direkt auf den aktuellen Abwärtstrend, welchen man ausgehend vom Rekordhoch einziehen kann:

Blick auf 14.600 im DAX
Unterstellt man eine Fortsetzung dieser Korrekturbewegung, würde direkt die 14.460, respektive das Korrekturtief bei genau 14.409 Punkten, als Ziel im Markt sichtbar werden:

Short-Signal im DAX
Hält der 14.600er-Bereich mit den Tiefs vom Freitag, ist ein Bruch dieser Abwärtstrendlinie ab dem Allzeithoch eine Frage der Zeit, da er recht steil verläuft. Dann gäbe es ein Kaufsignal im Markt, welches die übergeordnete Fortsetzung der Aufwärtsbewegung untermauern kann:

DAX mittelfristig long?
Zwischen diesen beiden Szenarien muss sich der DAX zum Wochenstart entscheiden. Aus der Vorbörse heraus ist kein Signal ablesbar:

Ruhige DAX-Vorbörse am 22.03.2021
Wir notieren recht genau an der 14.600 und haben die Tiefs vom Freitag nicht unterschritten. Das gibt den Bullen womöglich Mut und kann direkt zum XETRA-Schluss von Freitag mit einer erneuten Berührung der Abwärtstrendlinie einhergehen - mein erstes Szenario im DAX-Endloskontrakt:

Erholung zum XETRA-Start?
Weitere Impulse gibt es sicherlich im Händlerinterview ab 8.10 Uhr auf Twitch zu erfahren und damit auch erste Bewegungen interpretiert. Schaue mir gerne über die Schulter.
Wirtschaftsdaten zum Wochenstart
Am Morgen steht die Leistungsbilanz der EU um 10.00 Uhr an und der Bundesbank-Monatsbericht 12.00 Uhr.
Eine Stunde vor dem Start der Wall Street (wir haben weiterhin Winterzeit im Kalender) wird der Chicago Fed Aktivitätsindex um 13.30 Uhr veröffentlicht. Direkt danach hält Notenbankchef Jerome Powell eine Rede und weitere Notenbankmitglieder folgen am Nachmittag.
Weitere Termine sind nicht bekannt.
Damit wünsche ich uns in der neuen Handelswoche viel Erfolg.
Dein Andreas Bernstein (Bernecker1977)
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Analyse geschrieben von Marcus Klebe, Marktanalyst für JFD – Just FAIR and DIRECT
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