Monatstief im DAX hat gehalten
Der Wochenstart ist oftmals ein wichtiger Impuls für die Börsenwoche. Nachdem wir in dieser Woche am Montag zunächst positiv starteten, verdunkelten sich die Situation im Chartbild. Die Hürde von 13.950 Punkten wurde nicht übersprungen und damit eine elementare Widerstandszone aus der Vorwoche bestätigt.
In Kombination mit dem ifo-Geschäftsklimaindex, welcher ein weitere Eintrübung der wirtschaftlichen Perspektiven in Deutschland signalisierte, dominierten die Verkäufe zum Wochenstart erst einmal. Dabei näherte sich der Index zum gestrigen Start 13.600er-Marke und stand hier vor der Entscheidung im mittelfristigen Chartbild (Rückblick):

Große Unterstützung im DAX an 13.600?
Diese Unterstützung, die wir bereits vor Weihnachten sahen und zum Jahreswechsel erneut bestätigen konnten hielt gestern. Eine entsprechende Gegenreaktion folgte mit beeindruckender Dynamik direkt ab dem Handelsstart und erfüllte dieses gestrige Szenario (Rückblick):

Erstes Signal für den 26.01.21 im DAX
Damit war jedoch noch lange nicht Schluss. Über den Mittag wurde die 13.900 und im Hoch beinah das Wochenhoch erreicht. Auch wenn hier bis zum XETRA-Schluss wieder einige Punkte abgegeben wurden, war dies in Summe ein sehr starker Tag:

Starker Impuls am Dienstag im DAX
Folgende Eckdaten charakterisierten den Marktverlauf:
|
Eröffnung |
13.687,39 |
|
Tageshoch |
13.925,73 |
|
Tagestief |
13.670,23 |
|
Vortageskurs |
13.643,95 |
|
Schlusskurs |
13.870,99 |
Nach 230 Punkten Minus am Montag fand der Index mit 227 Punkten Gewinn am Dienstag somit auf das Eröffnungslevel der Woche zurück und zudem an den Widerstand, den wir nun bereits die zweite Woche im Chart vermerken können:

Widerstandszone im DAX der letzten Woche
Wie skizziert sich die Eröffnung am Mittwoch?
DAX-Ideen am FED-Tag
Erst über der gerade gezeigten Widerstandszone im DAX macht es Sinn, über einen größeren Impuls und Kurse über 14.000 Punkte nachzudenken. Denn mit der Zone an sich schiebt sich im "Big Picture" eine Abwärtstrendlinie, beginnend ab dem Allzeithoch zum Jahresstart, im DAX nach unten. Gemeinsam mit der gestern bestandenen Unterstützungszone bei 13.600 Punkten ist der Index hier etwas eingekeilt:

DAX: Abwärtstrend und Unterstützung
Erst das Überschreiten der roten Zone und damit verbunden der Bruch dieser Trendlinie generiert weiteres Potenzial bis zur 14.030 und damit zu den Hochs der Vorwoche. Bis zum Allzeithoch sind es übrigens aktuell genau 260 Punkte.
Die Marktteilnehmer bewerten tagesaktuell die neuen Quartalssaison von der Wall Street. Gestern meldete zum Beispiel der Mischkonzern 3M überraschend positive Zahlen und stieg um 3,5 Prozent an. Ebenfalls stark präsentierte sich Johnson & Johnson (J&J) nach Zahlen mit 2,6 Prozent Gewinn. Dies sorgte für ein neues Rekordhoch im S&P500.
Nachbörslich kam noch Microsoft, dessen Aktien im ersten Impuls ebenfalls stiegen.
Mit Blick auf die Vorbörse kann im DAX jedoch noch kein neues Signal gesichtet werden:

DAX Vorbörse am 27.01.2021
Vielleicht wartet der Markt insgesamt im Bereich 13.800 bis 13.950 erst einmal ab, was sich heute Abend zur FED-Sitzung der amerikanischen Notenbank ereignet. Mit der ersten Notenbanksitzung des Jahres sind meist längere Ausblick verbunden, die vor dem Hintergrund des Präsidentschaftswechsels noch einmal an Spannung zunehmen.
Mit einem Webinar werde ich dies übrigens ab 19.50 Uhr wieder live begleiten und kommentieren:
FED-Livekommentierung und Trading
Bis dahin halte ich mich an die obere Trendlinien-Begrenzung und die alte Unterstützung bei 13.800 Punkten mit kurzfristigen Trades.
Weitere Termine am Mittwoch
Neben der FED-Sitzung am Abend gibt es folgende weiteren Termine heute.
Um 8.00 Uhr wird das GfK Verbrauchervertrauen aus Deutschland gemeldet. 14.30 Uhr folgten die US-Auftragseingänge für langlebige Güter, auch im Investitionsbereich.
Gegen 16.00 Uhr findet noch eine Rede aus dem EZB-Umfeld statt.
Damit wünsche ich uns im heutigen Handel viel Erfolg. Ihr Andreas Bernstein (Bernecker1977)
------------------------------------------------
Lust auf mehr? Dann besuchen Sie auch gern unseren JFD Youtube-Kanal mit zahlreichen Live-Streams und weiteren ausgezeichneten Marktanalysen.
Speziell für DAX-Trader ist auch unser täglich stattfindender, kostenloser Stream „DAX: Long oder Short?“ mit Profitrader Marcus Klebe immer morgens um 08:50 Uhr interessant. Hier geht’s zum Stream!
Profitieren Sie zudem in Ihrem Trading über JFD von günstigsten FX- und CFD-Konditionen und handeln Sie den DAX bereits ab 0,10 Euro je Trade (HT) OHNE NACHSCHUSSPFLICHT! – TESTEN SIE JFD JETZT!
Analyse geschrieben von Marcus Klebe, Marktanalyst für JFD – Just FAIR and DIRECT
support@jfdbank.com
WER WIR SIND:
JFD ist eine führende Unternehmensgruppe, die Finanz- sowie Investmentdienstleistungen und -aktivitäten anbietet. Die Muttergesellschaft, JFD Group Ltd, wurde im Dezember 2011 gegründet und ist heute ein international lizenzierter, globaler Anbieter von Multi-Asset-Trading- und Investmentlösungen. Sie bietet gebührenfreien Handel mit echten Aktien und Krypto-CFDs sowie extrem wettbewerbsfähige Handels- und Investmentpreise für mehr als 1500 Instrumente in 8 Anlageklassen. JFD wurde von verschiedenen unabhängigen Quellen als eines der am schnellsten wachsenden, respektiertesten Finanzunternehmen der Welt gewürdigt. Dank seiner zentralen Werte wie Transparenz, Fairness und Vertrauen ist das Unternehmen für zahlreiche Trader die beste Wahl für Self-Trading-, Portfoliomanagement- und Investmentberatungslösungen.
Die JFD-Unternehmensgruppe umfasst JFD Group Ltd. (CySEC-Lizenznummer 150/11), JFD Overseas Ltd. (VFSC-Lizenznummer 17933) und JFD Bank AG (BaFin-Lizenznummer 120056).
RISK-DISCLAIMER - Risikohinweis & Haftungsausschluss
Die JFD Bank bietet ausschließlich beratungsfreie Dienstleistungen an. Der Inhalt dieser Analyse enthält keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf auch nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten oder -produkten dar. Die JFD Bank haftet nicht für Schäden, welche auf einzelne Kommentare und Aussagen auf Analysen von der JFD Bank zurückzuführen wären / sind und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des dargestellten Inhaltes. Somit trägt der Anleger ausschließlich alleinverantwortlich das Risiko für seine Anlageentscheidungen.
Die dargestellten Analysen und Kommentare enthalten keine Berücksichtigung Ihrer persönlichen Investitionsziele, Ihrer finanziellen Verhältnisse oder Bedürfnisse. Der Inhalt wurde nicht gemäß der gesetzlichen Vorschriften für Finanzanalysen erstellt und muss daher vom Leser als Marketinginformation angesehen werden. Die JFD Bank untersagt die Vervielfältigung oder Veröffentlichung ohne ausdrückliche Genehmigung.
FX und CFDs sind gehebelte Produkte. Sie sind nicht für jeden Anleger geeignet, da sie ein hohes Maß an Risiko für Ihr Kapital bergen und dieses verlieren können. Bitte vergewissern Sie sich, dass Sie alle Risiken verstehen.
Hinweis:
Bei den Inhalten, die wir zur Verfügung stellen, handelt es sich nicht um Anlageberatung oder Anlageempfehlungen (und sie sollten auch nicht als solche verstanden werden). Sie stellen in keiner Art und Weise eine Einladung dar, finanzielle Instrumente oder Produkte zu erwerben. Die JFD-Unternehmensgruppe sowie deren Partner, Agenten, Direktoren, leitende Angestellte und Mitarbeiter sind nicht für Schäden verantwortlich, die durch individuelle Kommentare oder Aussagen von JFD-Analysten verursacht werden könnten und sie übernimmt keine Verantwortung im Hinblick auf die Vollständigkeit und Richtigkeit der präsentierten Inhalte. Der Investor ist allein verantwortlich für das Risiko seiner Anlageentscheidungen. Daher sollten Sie, falls Sie es für notwendig erachten, relevanten, unabhängigen Rat bezüglich der von Ihnen beabsichtigten Investments einholen. Die präsentierten Analysen und Kommentare berücksichtigen weder Ihrer persönlichen Anlageziele noch Ihre finanziellen Umstände und Bedürfnisse. Der Inhalt wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen an Finanzanalysen angefertigt und muss daher vom Leser als Marketing-Information verstanden werden. JFD untersagt die Vervielfältigung oder Publikation ohne ausdrückliche Genehmigung.
CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko für schnelle Verluste. 72,57 % aller Privatanlegerkonten verlieren beim Handel von CFDs mit dem Unternehmen Geld. Denken Sie bitte nach, ob Sie über genügend Verständnis von CFDs verfügen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Kapitalverlustrisiko einzugehen. Bitte lesen Sie den vollständigen Risikohinweis (https://www.jfdbank.com/de/rechtliches/risikohinweis)

