FED-Tag im Rückblick
Vom Start an baute sich im DAX ein Druck auf, der bis zum Handelsende anhielt. Zunächst sah es nach einer kleinen Korrektur auf den starken Dienstag aus, doch spätestens als wir wieder in Richtung der Wochenunterstützung bei 13.600 Punkten zusteuerten war den Marktteilnehmern klar, dass es sich hier um einen Abwärtstrendtag handelte.
Die gestern skizzierte Widerstandszone war damit nicht in Gefahr und wurde nicht erneut getestet (Chart Rückblick):

Widerstandszone im DAX der letzten Woche
Vielmehr zeigte sich direkter Abgabedruck, der letztlich nicht an der 13.600 Halt machte. Ein Bereich, den wir am Dienstag noch als Unterstützung ansehen konnten.
Bis zum späteren Tagestief verlor der DAX 375 Punkte und bewegte sich damit doppelt so stark, wie an einem durchschnittlichen DAX-Handelstag.
Als Tiefpunkt wurde mit 13.475 Punkten ein Level markiert, welches in der Weihnachtswoche letztmalig auf der Kurstafel stand. Immerhin ging die Erholung davon zurück über die 13.600 und könnte hier eine Bärenfalle signalisieren. Wenn nicht die FED-Sitzung am Abend dazugekommen wäre...
Doch schauen wir zunächst auf den XETRA-Verlauf und dessen Kursdaten vom Mittwoch:

DAX Intraday Verlauf am 27.01.2021
Die Rahmendaten sind hier verzeichnet:
Eröffnung 13.827,47
Tageshoch 13.851,84
Tagestief 13.475,03
Vortageskurs 13.870,99
Schlusskurs 13.620,46
Erst am Abend kam es zu weiteren Impulsen. Ich deutete es bereits an - der Abend stand im Zeichen der FED-Sitzung. Die US-Notenbank ließ den Leitzins wie erwartet auf dem Niveau von 0,0 bis 0,25 Prozent stehen. Vor dem Hintergrund weiter niedriger Inflation und dem abgeschwächten Arbeitsmarkt gibt es keinen Grund, die Zinsen anzuheben.
Ebenso hält die FED weiter an den Wertpapierkäufen fest. Pro Monat werden dafür rund 120 Milliarden US-Dollar eingeplant. Bis die Wirtschaft wieder in Schwung kommt, soll dies so bleiben.
Der Aktienmarkt reagierte mit weiter fallenden Kursen. Vor allem die Technologiewerte gaben in den USA nach. Im Vorfeld wichtiger Quartalszahlen fand sich erst in der letzten Handelsstunde ein kleiner Boden.
Was kann man daraus für den heutigen Handel ableiten?
Implikationen für den Donnerstagshandel
Im großen Chartbild scheint nun aus einer Seitwärts-Range ein Abwärtstrendkanal zu entstehen. Die Tiefs und Hochs sind fallen, wie man im Stundenchart deutlich sieht:

Trendkanal im DAX abwärts gerichtet
Mit der Erholung zum XETRA-Ende hat sich die bisherige Unterstützung bei 13.600 Punkten zwar noch einmal gezeigt, doch nachbörslich war diese bereits wieder unterschritten:
Wochenverlauf im DAX mit Support-Zone
Sie wäre ein erstes Ziel auf der Oberseite im heutigen Handel und als Long-Signal erst bei Überschreitung zu werten.
In der Vorbörse verharren die Kurse leicht abwärts gerichtet und signalisieren kein direktes Erholungspotenzial:

DAX-Vorbörse am 28.01.2021
Hier lässt sich ein Abwärtstrend konstruieren, welcher bei Bruch wie beschrieben die 13.600 bis 13.665 Punkte (gelbe Zone) anvisieren könnte.
Die nachbörslichen Quartalszahlen aus den USA waren gemischt. Apple überzeugte die Börsianer, Facebook ebenso nur Tesla enttäuschte. Zwar verbuchte Tesla zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Jahresgewinn, doch ein großer Teil ist hierbei auch das hochprofitable Nebengeschäft mit dem Verkauf von Emissionspunkten zurückzuführen. Das Unternehmen ist 820 Milliarden US-Dollar wert, nicht zuletzt wegen der starken Rallye im Aktienkurs der vergangenen Wochen. Nachbörslich wurde davon etwas "Luft" abgelassen.
Ab 10.00 Uhr blicken wir wieder gerne gemeinsam auf den Markt:
Termine für den Donnerstag
Der Vormittag steht im Zeichen von EU-Daten. Mit dem Verbrauchervertrauen und dem Geschäftsklimaindex werden 11.00 Uhr gleich zwei wichtige Eckdaten veröffentlicht.
14.00 Uhr gilt der Blick den Verbraucherpreisen aus Deutschland und 14.30 Uhr wie jede Woche den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung. Parallel werden das US-BIP und die persönlichen Konsumausgaben der Amerikaner spezifiziert.
Damit wünsche ich uns im heutigen Handel viel Erfolg. Ihr Andreas Bernstein (Bernecker1977)
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Analyse geschrieben von Marcus Klebe, Marktanalyst für JFD – Just FAIR and DIRECT
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