Zentralbanksitzungen und geopolitische Risiken bestimmen die Agenda in der kommenden Woche
Die kommende Woche dürfte richtungsweisend für die weltweite Geldpolitik werden. Mehrere große Zentralbanken stehen mit wichtigen Entscheidungen im Fokus:
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Dienstag: Bank of Japan
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Mittwoch: US-Notenbank (Fed)
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Donnerstag: Schweizer Nationalbank (SNB) und Bank of England (BoE)
Während von der BoJ, der Fed und der BoE keine Zinsschritte erwartet werden, könnte die SNB ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,0 % senken – ein weiterer Schritt im globalen Lockerungszyklus.
Das größte Augenmerk wird auf der US-Notenbank liegen: Neben der Zinsentscheidung werden die neuen Wirtschaftsprognosen sowie das Dot Plot veröffentlicht – ein zentrales Instrument, um die zukünftige Zinspolitik der Fed einzuschätzen.
Trotz anhaltendem Druck von Präsident Trump, der öffentlich eine Zinssenkung um 100 Basispunkte fordert, signalisieren Fed-Vertreter bislang Zurückhaltung. Vor Beginn der "Blackout-Periode" – in der sich Fed-Offizielle nicht öffentlich äußern dürfen – betonten sie, dass die wirtschaftlichen Unsicherheiten rund um Zölle und deren Auswirkungen auf Inflation, Arbeitsmarkt und Wachstum zu groß für vorschnelle Schritte seien.
Komplexe Gemengelage für die Fed
Die Situation in den USA ist vielschichtig:
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Steigende Ölpreise
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Zunehmende Spannungen im Nahen Osten (Iran–Israel-Konflikt)
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Solides US-Wachstum
All dies spricht eher für eine abwartende Haltung der Fed. Dennoch: Sollte es zu einer Überraschung kommen, könnten die zuletzt moderaten Inflationsdaten (CPI, PPI) ein Argument für eine leichte Zinssenkung liefern – zumal auch andere Zentralbanken mit Lockerungen beginnen.
Die Bank of Japan hingegen bleibt voraussichtlich auf ihrem bekannten ultralockeren Kurs. Von Zinserhöhungen ist dort weiterhin keine Spur.
Weitere wichtige Termine:
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Dienstag: US-Einzelhandelsumsätze
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Mittwoch/Donnerstag: Australische Arbeitsmarktdaten
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Freitag: Britische Einzelhandelsumsätze
Geopolitische Risiken im Fokus
Neben der Geldpolitik rücken die geopolitischen Risiken verstärkt ins Rampenlicht. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten sowie die stockenden Gespräche über Handelszölle werfen Fragen auf – insbesondere, da seit dem „Saudi-Roadshow“-Auftritt der Trump-Regierung kaum Fortschritte mit anderen Ländern erzielt wurden. Ein neues China-Abkommen scheint ebenfalls nicht in Sicht.

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