In der kommenden Handelswoche rücken mehrere zentrale Konjunktur- und Inflationsdaten in den Fokus der Märkte, wobei insbesondere die US-PCE-Inflationsdaten im Mittelpunkt stehen dürften. Der PCE-Preisindex gilt als bevorzugtes Inflationsmaß der Federal Reserve und bleibt damit ein entscheidender Faktor für die Einschätzung des weiteren Zinspfads. Nach den bereits laufenden Zinssenkungen wird der Markt sehr genau darauf achten, ob sich der disinflationäre Trend bestätigt oder ins Stocken gerät.
Ebenfalls aus den USA werden die BIP-Daten für das dritte Quartal veröffentlicht. Diese Zahlen gelten jedoch eher als nachrangig, da sie stark rückwärtsgerichtet sind und kaum neue Informationen für die geldpolitische Ausrichtung liefern dürften. Entsprechend ist mit einer begrenzten Marktreaktion zu rechnen, sofern es keine deutlichen Revisionen gibt.
Deutlich mehr Aufmerksamkeit dürften die Einkaufsmanagerindizes (PMIs) aus den USA und der Eurozone auf sich ziehen. Sie liefern ein aktuelles Stimmungsbild aus Industrie und Dienstleistungssektor und gelten als wichtige Frühindikatoren für die konjunkturelle Entwicklung. Besonders relevant wird sein, ob sich die zuletzt fragile Lage in der europäischen Industrie stabilisiert oder weiter verschlechtert.
Auch für den GBP/USD bringt die Woche mehrere relevante Impulse aus Großbritannien. Neben Daten zur wirtschaftlichen Aktivität stehen unter anderem Zahlen aus dem Dienstleistungssektor und vom Arbeitsmarkt auf der Agenda. Diese Daten sind insofern wichtig, als sie Rückschlüsse auf die Belastbarkeit der britischen Wirtschaft und den Handlungsspielraum der Bank of England zulassen.
Insgesamt bleibt das übergeordnete Marktumfeld von der Frage geprägt, wie schnell und wie weit die großen Notenbanken ihren Lockerungskurs fortsetzen können. Entsprechend dürften weniger die absoluten Zahlen, sondern vor allem deren Implikationen für Inflation, Wachstum und Geldpolitik die Marktreaktionen bestimmen. Volatilität rund um die Veröffentlichungen ist daher einzuplanen – insbesondere bei PCE und den PMIs.
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