Wichtige Termine der Handelswoche
In der kommenden Woche stehen zahlreiche geldpolitische Entscheidungen und Konjunkturdaten im Mittelpunkt. Neben Sitzungen der US-Notenbank (FOMC), der Bank of England (BoE), der Bank of Japan (BoJ) und der Bank of Canada (BoC) rücken auch wichtige Konjunkturindikatoren wie die US-Einzelhandelsumsätze, der UK-Verbraucherpreisindex (CPI) sowie Beschäftigungsdaten in den Fokus.
Montag
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China: Konjunkturdaten (August)
Dienstag
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Großbritannien: Arbeitsmarktdaten (Juli)
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Italien: Finale Inflationszahlen (August)
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Eurozone: Industrieproduktion (Juli)
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Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen (September)
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USA: Einzelhandelsumsätze (August), Industrieproduktion (August)
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Kanada: Verbraucherpreise (August)
Details UK-Arbeitsmarkt:
Die Arbeitslosenquote wird bei 4,7 % erwartet. Löhne könnten leicht anziehen, aber insgesamt deuten die Daten auf eine Abkühlung hin. Analysten verweisen auf Messungenauigkeiten der Statistikbehörde, dennoch wird ein schwächerer Arbeitsmarkt erwartet.
Details US-Einzelhandelsumsätze:
Prognose: +0,3 % im Monatsvergleich. Bank of America meldet weiterhin leicht steigende Konsumausgaben, allerdings mit Belastungen für jüngere Generationen durch schwächere Lohnzuwächse.
Details Kanada-Inflation:
Die Inflationsrate bewegt sich noch im Zielband der BoC (1–3 %), liegt aber eher am oberen Ende. Angesichts schwacher Konjunktur und Arbeitsmarktverlangsamung steigen die Erwartungen für weitere Zinssenkungen.
Mittwoch
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FOMC-Zinsentscheid (USA):
Die Fed wird mit großer Mehrheit eine Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 4,00–4,25 % vornehmen. Begründung: schwächerer Arbeitsmarkt, geringeres Jobwachstum, nach unten revidierte Beschäftigungsdaten. Dissens im Komitee ist möglich – einige Mitglieder könnten stärkere Schritte fordern.
Märkte rechnen bis Jahresende mit weiteren Senkungen um insgesamt ca. 70 Basispunkte. -
Weitere Termine: BoC, brasilianische Zentralbank, Bank of Indonesia, Lohn-Indikator der EZB, UK-Inflationszahlen (August), finale Inflationszahlen der Eurozone, Neuseeland BIP Q2
Details UK-Inflation:
Prognose: Anstieg auf 3,9 % im Jahresvergleich. Besonders Nahrungsmittel und Hotelpreise wirken preistreibend. Für September wird sogar ein Peak bei 4,1 % erwartet, was eine kurzfristige Zinssenkung durch die BoE eher unwahrscheinlich macht.
Donnerstag
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BoE-Zinsentscheid: Erwartet wird ein unveränderter Leitzins bei 4 % mit einem Votum von 7:2. Diskussionen über die Reduzierung des Anleiheabbaus (QT) dürften im Mittelpunkt stehen.
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Weitere Termine: Norges Bank, südafrikanische Zentralbank
Freitag
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BoJ-Zinsentscheid:
Die Bank of Japan dürfte den Leitzins bei 0,5 % belassen. Politische Unsicherheiten durch den Rücktritt des Premierministers erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass eine Normalisierung der Geldpolitik verzögert wird. Dennoch sehen einige Beobachter Chancen auf eine Zinserhöhung noch 2025. -
Weitere Daten: Japanischer Verbraucherpreisindex (August), britische Einzelhandelsumsätze (August), kanadische Einzelhandelsumsätze (Juli)
Details UK-Einzelhandelsumsätze:
Erwartet wird ein Plus von 0,3 % im Monatsvergleich. Trotz guter Sommerumsätze bleibt die Konsumstimmung vor Weihnachten verhalten, auch wegen möglicher Steuererhöhungen.
Zusammengefasst:
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Fokus: Fed-Sitzung (wahrscheinliche Zinssenkung), BoE (Pause), BoJ (Pause), BoC (Zinsausblick).
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Schlüsseldaten: US-Einzelhandelsumsätze, UK-Inflation, Arbeitsmarktdaten UK, CPI Kanada.
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Marktbewegend: US-Zinspfad (dot plot), Inflationszahlen in UK & Eurozone, BoJ-Ausblick angesichts politischer Unsicherheit.

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