In der kommenden Woche richtet sich die Aufmerksamkeit der Märkte klar auf die US-PCE-Inflationsdaten am Freitag, den 20. Februar 2026, während mehrere Konjunkturveröffentlichungen aus dem Vereinigten Königreich zusätzliche Einblicke liefern. Die Kombination aus Inflationsdaten und einer relativ ruhigen Berichtssaison könnte die kurzfristige Marktrichtung beeinflussen.
Economic Data to Watch (February 16–20, 2026)
Die neue Handelswoche steht ganz im Zeichen wichtiger Inflations- und Konjunkturdaten, wobei der Fokus klar auf den US-PCE-Daten am Freitag, den 20.02.2026, liegt. Bereits zu Wochenbeginn liefern mehrere Veröffentlichungen aus Großbritannien, darunter Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten, Hinweise auf die wirtschaftliche Dynamik und den geldpolitischen Spielraum der Bank of England. Diese Zahlen könnten insbesondere beim britischen Pfund verstärkte Marktaufmerksamkeit auf sich ziehen.
Das zentrale Ereignis der Woche sind jedoch die US-PCE-Preisdaten, da sie das von der Federal Reserve bevorzugte Inflationsmaß darstellen. Im Gegensatz zum CPI spiegelt der PCE-Index ein breiteres Verbraucherverhalten wider und gilt als verlässlicherer Indikator für zugrunde liegenden Preisdruck in der US-Wirtschaft. Marktteilnehmer dürften sich weniger auf die Gesamtzahl und stärker auf die Kern-PCE-Inflation konzentrieren, die Nahrungsmittel- und Energiepreise ausschließt.
Aktuell befindet sich die US-Inflation in einer Phase der Abkühlung, allerdings verläuft dieser Prozess ungleichmäßig. Während sich die Güterpreise weiter entspannen, bleiben Dienstleistungs- und Lohninflation relativ hartnäckig. Dies ist ein Bereich, den Investoren voraussichtlich genau beobachten werden, da anhaltender Preisdruck im Dienstleistungssektor die Erwartungen an kurzfristige Zinssenkungen dämpfen könnte.
Ein moderater oder schwächer als erwarteter PCE-Wert könnte die Erwartungen stärken, dass die Federal Reserve ihre restriktive Haltung später im Jahr lockern könnte. Infolgedessen könnten die Anleihemärkte, der US-Dollar und Aktien auf die Datenveröffentlichung reagieren. Zinssensitive Sektoren wie Technologie und Immobilien könnten bei einer Inflationsüberraschung Kursschwankungen verzeichnen.
Begleitend dazu läuft die US-Earnings-Saison weiter, allerdings ohne große Mega-Caps, die den Gesamtmarkt dominieren. Die Berichte dieser Woche stammen hauptsächlich aus den Bereichen Konsum, Finanzwesen und Dienstleistungen, wodurch sie möglicherweise eher auf Sektorebene als für den Gesamtmarkt relevant sind. Folglich dürften die Gewinne einen begrenzteren Einfluss auf die allgemeine Richtung des Index haben.
Insgesamt dürfte die kommende Woche damit weniger durch Unternehmenszahlen, sondern klar durch Inflation und Geldpolitik geprägt sein. Die PCE-Daten am Freitag könnten ein wichtiger Indikator dafür sein, ob sich die Märkte weiter in Richtung eines „Risk-on“-Umfelds bewegen oder zu einer vorsichtigeren Haltung zurückkehren.
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