Am Freitag standen wir kurz über 14000 Punkten im DAX-Future, jedoch nur im Future. Diese Marke löste scheinbar direkt zum Wochenstart auf der Oberseite eine magnetische Wirkung aus. Der Index startete bereits mit eine Aufschlag von 200 Punkte in die Vorbörse und baute diesen Gewinn weiter aus. Die Hochs vom Freitag aus dem XETRA-Handel lagen etwas tiefer und waren das erste Ziel im Index.
Dieses Ziel erreicht er auch direkt in der ersten Handelsstunde und strebte nach einer kurzen Konsolidierung, die ich hier handelte, über 13.900 Punkten dann direkt zum Mittag die runde 14.000er-Region an.
Bis zum Hochpunkt des DAX-Futures vom Freitag lief der Index dann noch weiter. Dieser entstand am Freitag, als per Interfax die Meldung über eine Gesprächsbereitschaft Putins im Ukrainekonflikt die Märkte erreicht, aber dann auch schnell wieder verpuffte. Am Montag gab es zwar auch wieder Gespräche, aber die Erwartungshaltung sinkt langsam und der Kursauftrieb war eher den nachgebenden Rohstoffpreisen geschuldet. WTI sank um 4 Prozent und Palladium sogar um 15 Prozent.
Zum Start der Wall Street hielt sich der DAX noch einen Versuch offen, sich über 14.000 Punkten zu etablieren. Doch er scheiterte und wurde von der US-Technologiebörse Nasdaq nach unten gezogen. Apropos Nasdaq: Dort belasteten vor allem die China-Werte stark, wie eine Alibaba, eine JD oder auch Tencent nach Herabstufungen von Analysten. Im Livetradingroom am Nachmittag war genau dieses Szenario besprochen und wie folgt umgesetzt worden:

20220314 Nasdaqtrade3
Ebenso nimmt das Corona-Thema in China wieder zu. Die Produktion bei Volkswagen ist eingeschränkt und auch auf Apple könnte sich dies auswirken. Entsprechend schwächer waren diese Werte, welche in den betroffenen Regionen Produktionsstätten unterhalten.
Unserem DAX gelang es per Schlusskurs nicht über der 14.000 zu bleiben. Trotzdem blicken Anleger sehr erfreut auf einen weiteren Plustag, der nach 1,38 Prozent am Freitag heute 2,21 Prozent zulegen konnte und das Gap vom Morgen komplett ignorierte.
Dies ist hier ebenso dargestellt, wie die 14.000 als Ankermarke:

20220314 DAX Xetra Wochenstart
Zwischen dem Hoch- und Tiefpunkt halbierte sich die Handelsspanne zu Freitag allerdings wieder. Die Volatilität nimmt daher ab, bei steigenden Kursen. Eine Normalisierung ist daran abzulesen und folgende Eckdaten sind vermerkt worden:
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Börsenplatz |
Xetra |
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Letzter Kurs |
13.929,11 |
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Performance |
2,21 % |
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Kurszeit |
14.03.22 |
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Eröffnung |
13.827,22 |
|
Tageshoch |
14.082,06 |
|
Tagestief |
13.815,80 |
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Vortageskurs |
13.628,11 |
Nachbörslich weiteten sich die Verluste im Nasdaq auf etwa 2 Prozent aus und zeigen an, dass die Unsicherheit dennoch nicht gänzlich abgebaut ist.
Wie wirkt sich dies auf das mittelfristige Bild aus?
Mittelfristig konnte damit der Aufwärtstrend der letzten Handelstage fortgesetzt werden:

20220314 DAX Xetra 1 Monat
Damit sind wir, und dazu ein Rückblick auf das gestrige Bild, an den Widerstand erneut rangelaufen (Rückblick):

20220313 DAX Xetra Stundenchart
Da sich das Momentum im Umfeld der 14.000 entsprechend wieder verlangsamte, gehe ich hier erst einmal von einer bereiteren Widerstandszone aus. Gerade im Endloskontrakt ist diese sehr gut sichtbar, ebenso wie der Spike vom Freitag noch einmal, der recht genau im Future an der, damals zum Monatsstart noch als Unterstützung eingezeichneten 14.000, nun wieder nach Orientierung sucht:

20220315 DAX Vorboerse Stundenchart
Eine weitere Entspannung im mittelfristigen Bild ist dann erst bei Überschreitung sichtbar. Dann sprechen wir auch über die 14.200 und könnten den Monat März in den positiven Bereich drehen.
Aus der Vorbörse heraus sind aktuell leichte Minuszeichen zu sehen:

20220315 DAX Vorboerse
Sollte dieser Bereich unterschritten werden, ist das gestrige Gap ein spannendes Thema für ein Trading-Setup.
Dabei wird der Stream mit mehreren Webinar- und Wissensformaten heute über 7 Stunden gehen und auch das Format "Trading mit kleinem Konto" enthalten.
Termine am 15.03.2022
Ausführlich bespreche ich einige Aktien und Währungen zusammen mit Marcus Klebe wieder im Livetradingroom, der wie gewohnt um 10:00 Uhr startet.
Aus dem Wirtschaftskalender sind heute folgende Termine zu entnehmen.
Direkt am Morgen widmen wir uns der Arbeitslosenquote mit allen damit in Zusammenhang stehenden Erhebungen aus Grossbritannien.
Zudem startet das EcoFin-Treffen der Eurozone.
11.00 Uhr wird es mit der ZEW Umfrage zur aktuellen Lage und den Konjunkturerwartungen aus der Eurozone und Deutschland spannend.
13.30 Uhr blicken wir eine Stunde vor dem Start der Wall Street auf die US-Erzeugerpreise und haben dann nach 16.00 Uhr noch eine Rde von EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der Agenda.
Damit wünsche ich uns zum Start in den heutigen Handelstag jetzt viel Erfolg.
Dein Andreas Bernstein
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