JFD Marktkommentar: US-Dollar bleibt unter Druck – Fundamentale Schwäche und globale Divergenzen belasten
Das Analysten-Team von JFD hält weiterhin an einer vorsichtig-negativen Einschätzung für den US-Dollar fest. Im Zentrum unserer Analyse stehen die nachlassende wirtschaftliche Dynamik in den USA, anhaltend unterstützende fiskal- und geldpolitische Maßnahmen in anderen Wirtschaftsräumen sowie ein rückläufiges Interesse internationaler Investoren an US-Vermögenswerten.
Diese Faktoren deuten aus unserer Sicht klar auf eine anhaltende strukturelle Schwäche des Greenbacks hin.
Wichtige Einflussfaktoren:
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Abkühlung der US-Konjunktur: Frühindikatoren wie steigende Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, rückläufige Einkaufsmanagerindizes im Dienstleistungssektor sowie schwächere Bau- und Autoabsatzzahlen zeigen zunehmende Risse im US-Wachstumsbild.
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Globale Unterstützungspolitik: Im Gegensatz dazu bleiben zahlreiche Volkswirtschaften – insbesondere in Europa, Asien und dem Pazifikraum – geld- und fiskalpolitisch stimulierend ausgerichtet.
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Attraktivität des USD sinkt: Der jüngste Rückgang bei US-Renditeerwartungen („terminal rate“) bei gleichzeitig steigendem Zinsaufschlag für langlaufende Anleihen (Term Premium) erzeugt ein Umfeld, das wir als klar USD-negativ einstufen.
Strategische Einschätzung für Trader:
Auch wenn kurzfristige technische Erholungen beim USD nicht ausgeschlossen sind – insbesondere bei überraschend hawkisher Fed-Kommunikation – gehen wir davon aus, dass diese Bewegungen tendenziell schnell wieder abverkauft werden. Der mittelfristige Trend bleibt aus unserer Sicht abwärtsgerichtet.
Im Währungsraum sehen wir daher selektive Chancen vor allem in:
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EUR/USD: Potenzial für einen nachhaltigen Bruch oberhalb der 1,09er-Zone
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AUD/USD und NZD/USD: Stabilisierungsversuche mit möglichem mittelfristigen Aufwärtspotenzial
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Emerging Markets: EMEA-Währungen (z. B. ZAR, HUF) profitieren zunehmend von Carry-Interesse und makroökonomischer Resilienz
Fazit:
Aus fundamentaler Sicht bleibt der Dollar aktuell verwundbar. Das globale Kapital positioniert sich zunehmend um, und die Wahrnehmung der US-Geldpolitik als restriktiv – nicht unterstützend – verstärkt diesen Trend. Wir bleiben daher kurzfristig vorsichtig und mittelfristig klar negativ für den USD positioniert.

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