Nach der ersten Ankündigung, die im Dezember 2019 veröffentlicht wurde, befinden sich Fiat Chrysler Automobiles (BIT: FCA) und Groupe PSA (EPA: UG) auf dem letzten Weg, um ihre Fusion abzuschließen. Die beiden Auto-Giganten werden am 16. Januar der viertgrößte Autohersteller der Welt sein und hinter Volkswagen (ETR: VOW3), der Toyota Motor Corporation (TYO: 7203) und der Renault-Nissan Corporation (EPA: RNO) stehen. Die neue Marke für die Automobilherstellung heißt Stellantis und bringt die Ford Motor Company (NYSE: F) weltweit auf den 5. Platz. Die beiden Autohersteller arbeiteten eng mit dem französischen Werbe- und PR-Unternehmen Publicis Groupe (EPA: PUB) zusammen, um einen neuen Namen zu finden. Die neue Allianz unter einem neuen Namen soll mehr Wettbewerb gegenüber den anderen weltbekannten Automobilherstellern schaffen.
Wie wir wissen, ist diese Fusion jedoch eine Notwendigkeit, um die beiden kämpfenden Autogiganten FCA und PSA zu retten. FCA, das Marken wie Fiat, Alfa-Romeo, Lancia, Maserati, Chrysler, Dodge und Jeep besitzt, hatte in den letzten Quartalen aufgrund der Pandemie ebenfalls mit einem Umsatzrückgang zu kämpfen. PSA, dem Marken wie Peugeot, Citroen, DS, Opel und Vauxhall gehören, sitzt ebenfalls im selben Boot, da die Verkäufe im vergangenen Jahr im Vergleich zu den Vorjahren erheblich zurückgegangen sind. Und wenn all das noch nicht genug war, sind die beiden Autohersteller bei der Entwicklung nachhaltigerer und effizienterer Elektrofahrzeuge weit hinterher. Darüber waren sich letztlich beide Seiten einig, denn die Nachfragewelt verlagert sich zunehmend auf die Verwendung von Elektrofahrzeugen (Electric Vehicle - EV).
Ziel ist es, nicht nur die Präsenz zu erhöhen und einen größeren Anteil am EV-Markt zu erobern, sondern auch die Kosten zu senken. FCA und PSA planen die Schaffung von zwei neuen Plattformen für die neuen Stellantis-Fahrzeuge, die rund zwei Drittel aller vom Joint Venture produzierten Fahrzeuge abdecken sollen. Obwohl PSA etwas weniger Fahrzeuge verkauft als FCA, befindet sich FCA in einer etwas schlechteren finanziellen Situation. Außerdem muss die FCA überlegen, wo Mittel für die Auszahlung von Dividenden an Vorzugsaktionäre zu finden sind, ganz zu schweigen von den Stammaktionären.
Die neue Stellantis-Allianz könnte ein großartiges Beispiel dafür sein, wie zwei Riesen zusammenkommen und sich gegenseitig helfen können, um Hindernisse zu überwinden und sich an die ständig ändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Ob sich diese Fusion als erfolgreich erweisen wird oder nicht, wird die Zeit zeigen. Die beiden Automobilhersteller müssen eine enorme Menge an Ressourcen in die Entwicklung wettbewerbsfähigerer Elektrofahrzeuge stecken. Trotz der bereits im EV-Bereich etablierten Unternehmen wie VAG Group, Toyota Motor Corporation oder Tesla Inc. (NASDAQ: TSLA), muss sich Stellantis um neue „aufstrebende Sterne“ wie Nio Inc. (NYSE: NIO) oder XPeng Motors (NYSE: XPEV), Rivian, Workhorse Group (NASDAQ: WKHS) und Nikola Corporation (NASDAQ: NKLA) sorgen. Diese neuen Hersteller von Elektrofahrzeugen treten den großen Hersteller bereits auf die Fersen, indem sie wettbewerbsfähige Technologien entwickeln und auf diese Weise Investitionen aus der ganzen Welt anziehen.
Hinweis:
Bei den Inhalten, die wir zur Verfügung stellen, handelt es sich nicht um Anlageberatung oder Anlageempfehlungen (und sie sollten auch nicht als solche verstanden werden). Sie stellen in keiner Art und Weise eine Einladung dar, finanzielle Instrumente oder Produkte zu erwerben. Die JFD-Unternehmensgruppe sowie deren Partner, Agenten, Direktoren, leitende Angestellte und Mitarbeiter sind nicht für Schäden verantwortlich, die durch individuelle Kommentare oder Aussagen von JFD-Analysten verursacht werden könnten und sie übernimmt keine Verantwortung im Hinblick auf die Vollständigkeit und Richtigkeit der präsentierten Inhalte. Der Investor ist allein verantwortlich für das Risiko seiner Anlageentscheidungen. Daher sollten Sie, falls Sie es für notwendig erachten, relevanten, unabhängigen Rat bezüglich der von Ihnen beabsichtigten Investments einholen. Die präsentierten Analysen und Kommentare berücksichtigen weder Ihrer persönlichen Anlageziele noch Ihre finanziellen Umstände und Bedürfnisse. Der Inhalt wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen an Finanzanalysen angefertigt und muss daher vom Leser als Marketing-Information verstanden werden. JFD untersagt die Vervielfältigung oder Publikation ohne ausdrückliche Genehmigung.
CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund des Hebels ein hohes Risiko für schnelle Verluste. 72,57 % aller Privatanlegerkonten verlieren beim Handel von CFDs mit dem Unternehmen Geld. Denken Sie bitte nach, ob Sie über genügend Verständnis von CFDs verfügen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Kapitalverlustrisiko einzugehen. Bitte lesen Sie den vollständigen Risikohinweis.

