FED-Sitzung stützt DAX noch einmal: 13.600 am Morgen
Euphorischer DAX-Mittwoch
Direkt zum Handelsstart hatte der DAX die Hochs der Vorwoche im Visier. Wie gestern skizziert, lagen diese um 13.460 Punkte und bildeten dort zudem einen mehrmonatigen Widerstand (Rückblick):

Blick zurück auf Mittwoch-Analyse beim DAX
Genau an diesem Punkt lag auch das Septemberhoch und damit entsprechender "Zündstoff" im Sinne von vielen Stopps am Markt. Sie wurden direkt nach der ersten Stunde angetestet und ausgelöst.
Mit hohem Momentum brach dieser Bereich und führte direkt zu Anschlusskäufen. Der Kursbereich aus dem Februar war damit das nächste Ziel, da hier noch ein altes GAP im Markt lag. Genau genommen bei 13.579,33 vom 21. Februar, wo wir direkt hinzogen.
Im Hoch erreichte der DAX sogar die 13.596 und verringerte den Abstand zu seinem Allzeithoch damit auf weniger als 200 Punkte.
Treiber war am Morgen der Einkaufsmanagerindex des Forschungsunternehmens IHS Markit. Dieser stieg überraschend stark zum Vormonat an und notiert nun mit 49,8 Zähler auf einem stabilen Niveau. Europa könnte damit wirtschaftlich gut durch die Corona-Pandemie kommen, zumindest wurde dieses Szenario gestern am Markt reflektiert. Auch wenn in Deutschland der harte Lockdown begonnen hat, war dies kein Grund für Aktienverkäufe im großen Stil. So hielt sich das hohe Kursniveau auch am Nachmittag vor der FED-Sitzung und brachte einen sehr starken XETRA-Handelstag mit diesen Parametern hervor:
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Eröffnung |
13.416,29PKT |
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Tageshoch |
13.596,74PKT |
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Tagestief |
13.412,41PKT |
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Vortageskurs |
13.362,87PKT |
Die Tendenz ist über die Gesamtwoche bisher erhalten worden:

Dynamik am Mittwoch im DAX
Den Ausbruch über die eingangs skizzierten Hochpunkte der letzten Monate sieht man hier deutlich. Hohes Momentum war der Begleiter dieser Bewegung:

Ausbruch im DAX über Mehr-Monats-Hoch
Daran änderte auch die FED-Sitzung am Abend nichts, auf die vor allem die Wall Street gespannt wartete. Keine Zinsänderung und weitere Wachsamkeit mit Blick auf die Corona-Daten umrahmten die Worte von Jerome Powell. Die Zinsen sollen mindestens bis 2021 niedrig bleiben, was den US-Märkten im Verlauf ein weiteres Plus bescherte.
Wir wirkt sich dies heute auf den DAX aus?
DAX-Ideen am Donnerstag
Erst einmal ist die Rang im mittelfristigen Chartbild nun wieder verlassen worden. Diesmal recht deutlich, so dass wir diese in den zukünftigen Analysen nicht mehr mit einblenden müssen:

DAX schafft Range-Ausbruch deutlich
Damit gilt der Blick im großen Zeitrahmen dem Allzeithoch, welches rund 200 Punkte entfernt ist und aus dem Februar stammt.
Die US-Notenbanksitzung FED am Mittwochabend hat nicht für Verunsicherung gesorgt. Eher im Gegenteil. Es wird weiter alles getan, um die Liquidität hoch zu halten und die Wirtschaft (und damit die Märkte) zu unterstützen.
Entsprechend stark präsentiert sich heute die Vorbörse und kann sich sogar leicht über die Vortageshochs entwickeln:

Starke DAX-Vorbörse
Dies ist erst einmal ein weiteres Long-Signal. Da die Kursbereich zur Orientierung jedoch aus dem Februar stammt, ist er wenig relevant für kurzfristige Trades.
Vielmehr schaue ich auf den leichten Trend ab dem Mittagstief gestern, ob sich hier ein Konsolidierungs-Trade nach den rund 600 Punkten Anstieg ab dem Freitagstief ergibt. Dazu muss folgende Linie gebrochen werden:

DAX-Idee der Konsolidierung
Bis dahin ist der Trend dominierend und könnte nun wie beschrieben bis zum Allzeithoch fortgesetzt werden.
Darüber diskutiere ich ab 10.00 Uhr wieder mit Marcus Klebe im Livetrading-Room bei JFD.
Wirtschaftstermine am 17.12.2020
11.00 Uhr schauen wir auf die EU-Verbraucherpreise, die vielleicht ähnlich wie die Markit-Daten am Vortag für Dynamik am europäischen Aktienmarkt sorgen könnten.
Danach ist 13.00 Uhr die Zinssatzentscheidung und Ausrichtung der Bank of England spannend. Gerade im Vorfeld des Brexit zum Jahreswechsel.
14.30 Uhr erwarten uns wie jede Woche die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sowie der Philly-Fed-Herstellungsindex.
Damit wünsche ich uns im heutigen Handel viel Erfolg. Dein Andreas Bernstein (Bernecker1977)
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Analyse geschrieben von Marcus Klebe, Marktanalyst für JFD – Just FAIR and DIRECT
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