Sozusagen in letzter Minute schaffte der DAX es in der Vorwoche, das Gap vom Wochenstart zu schliessen und damit noch ein größeres Minus zu vermeiden. Der Anlauf am Freitag war letztlich aber nur ein "Ausreizen" der Handelsspanne, die wir in einer typischen Konsolidierungswoche gesehen hatten. Einen echten Ausbruch sahen wir nicht:

Die 15.600 gilt somit nun als Widerstandsbereich und die dynamisch erzielten Wochentiefs knapp über 15.400 Punkten als Unterstützung. Insgesamt sprechen wir hier auch nur von einer Handelsspanne zwischen Wochentief und Wochentief von 200 Punkten (15.416 bis 15.614), wie hier zu sehen ist:

Dabei verharrte die Volatilität auch am Freitag und brachte mit 122 Punkten keine neuen Spitzen hervor, auch wenn der Dow Jones ein neues Rekordhoch erklimmen konnte. Folgende
Tagesparameter gab es am Freitag:
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15.507,99 |
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Tageshoch |
15.614,76 |
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Tagestief |
15.492,29 |
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Vortageskurs |
15.472,56 |
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Schlusskurs |
15.542,98 |
Übergeordnet liefen wir damit eine große Trendlinie an und sollten in diese Woche dort eine Entscheidung erhalten:

Was ist für Ausgangslage für die neue Woche noch gegeben?
Wie in der Vorwoche werde ich weiter mit Zonen und Dreiecken arbeiten. Ein größeres Dreieck bildet sich mit dem Hochpunkte knapp unter 15.800 und dem Monatstief:


Schafft der DAX einen Ausbruch auf der Oberseite, sind die nächsten Ziele bei 15.699 (das Hoch nach der Bundestagswahl) sowie der 15.800 (obere Range-Kante aus dem Sommer und noch ein geöffnetes Gap) zu finden. Ab dem Verlaufstief des Septembers lässt sich zudem ein Aufwärtstrend konstruieren:

Kurse unter 15.500 respektive 15.470 wären dann mit der "Marke der Vorwoche" nicht nur ein erneutes kleines Verkaufssignal, sondern würden zusammen mit dem Bruch der Aufwärtstrendlinie das Potenzial auf der Unterseite bis zu den Vorwochentiefs und sogar bis zur 15.300 freisetzen. Dieser Bereich gilt als untere Range-Kante seit April, in der wir uns vornehmlich bewegten.
Von den letzten beiden Handelstagen verbinde ich ebenfalls die Tiefs und komme direkt beim Schlusskurs auf einen Entscheidungspunkt. Von dort aus sind die Vorwochenhochs (vom Freitag) respektive die Zone über 15.580 nun spannend und könnten für die übergeordnete Zeiteinheit eine Entscheidung hervorbringen. Auffangzone ist erst einmal wieder der 15.470 bis 15.500er-Bereich:

Zum Wochenstart hat sich der Endloskontrakt wenig bewegt und bringt keine neuen Verlaufshochs oder Verlaufstiefs mit sich:

Die Konsolidierungswoche könnte damit erst einmal eine Fortsetzung finden. Impulse erwarte ich in der ersten Wochenhälfte eher von den Quartalszahlen als von den Wirtschaftsdaten.
Welche Zeiten und Events sind in der kommenden Woche wichtig?
Zum Wochenstart steht der ifo-Index um 10.00 Uhr im Mittelpunkt des Interesses. Dieser Indikator wird monatlich ermittelt und nun für den Monat Oktober etwas rückläufig erwartet. Das betrifft die zukünftigen Geschäftsaussichten ebenso wie die aktuelle Erwartungshaltung.
Am Nachmittag gibt es mit dem Chicago Fed Aktivitätsindex erste Daten der Woche aus den USA um 14.30 Uhr und dann noch einmal 16.30 den Blick in die Region Dallas mit dem Fed Herstellungsindex.
Damit wünsche ich uns zum Start des Handels am Deutschen Aktienmarkt heute viel Erfolg.
Dein Andreas Bernstein
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