Der Wochenstart stand im Schatten des US-Feiertags, an dem die Börsen rund um Nasdaq und Wall Street geschlossen waren. Davon war zum Handelsstart wenig zu spüren. Erst einmal startete der DAX sehr impulsiv in die neue Woche.
Gleich zur Eröffnung wurde eine neue Kurslücke aufgetan, in die der Index dann jedoch sehr schnell eintauchte. Der Rücklauf von der Eröffnung um 15.950 bis 15.900 war somit ein zweiter Impuls des Tages, der dann jedoch direkt wieder zur Gegenbewegung führte.
Im Hoch ist damit die relevante Widerstandszone aus der gestrigen Morgenanalyse nicht überschritten worden (Rückblick):

DAX-Vorboerse Begrenzung am 17.01.2022
Und auf der Unterseite auch nicht die Unterstützung näher getestet. Vielmehr verweilte der DAX dann in Richtung Nachmittag und ohne die Marktteilnehmer der Wall Street in einer sehr ruhigen Seitwärtstendenz.
Für Daytrader bit sich hier wenig Grund, dem Marktverlauf zu folgen. Die Volatilität kam fast zum Erliegen, wie der Rückblick auf die gestrige Bewegung hier aufzeigt:

DAX-XETRA-Verlauf am 17.01.2022
Entsprechend gering war auch die Bandbreite zwischen dem Hoch- und dem Tiefpunkt im XETRA-Verlauf. Unter 70 Punkten ist fast schon typisch für einen US-Feiertag und entspricht der Halbierung der Volatilität vom Freitag.
Diese Tagesparameter wurden im XETRA-Handel aufgezeichnet:
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Eröffnung |
15.948,90 |
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Tageshoch |
15.962,70 |
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Tagestief |
15.894,77 |
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Vortageskurs |
15.883,24 |
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Schlusskurs |
15.933,72 |
Hat sich damit im übergeordneten Chartbild etwas verändert?
Die übergeordneten Handelszonen sind damit auch nicht berührt oder gar durchlaufen worden (Rückblick):

DAX-Wochenverlauf im Endloskontrakt zum 16.01.2022
Es kam sogar eine kleine Kurslücke hinzu, die sich nun mittelfristig in die Orientierung eingliedert:

Kurslücken im DAX-XETRA bis zum 17.01.2022
Am großen Bild ist somit nichts anderes zu sehen, als wir schon am Wochenende analysiert hatten. Ein Durchbruch durch 15.970 respektive die 16.050 dann ist für Anleger auf der Oberseite abzuwarten.
Skeptische Trader sollten unter 15.880 und dann 15.830 sehr aufmerksam sein. Entsprechende Signale besprechen wir gern gemeinsam wieder auf auf diesem Kanal:
Eine echte Nachbörse gab es gestern nicht, also zumindest keinen Impuls. Dieser fand dann heute Morgen statt und vollzieht sich auf der Unterseite mit Kursen nun wieder unter 15.900 Punkten:

Negative DAX-Vorboerse am 18.01.2022
Der Endloskontrakt notiert somit an den Tiefs des Vortages und am Schlusskurs der vergangenen Woche. Auch dort ist die grobe Bandbreite weiter vorhanden, auf die wir schon gestern eingegangen waren. An dem Bild hat sich somit wenig geändert:

Widerstand im DAX-Endloskontrakt der letzten Handelstage zum 18.01.2022
An diesen Begrenzungen werde ich auch heute wieder versuchen, antizyklische Positionen aufzubauen.
Darüber sprechen wir im Livetradingroom mit Marcus Klebe um 10.00 Uhr ausführlich, bei dem es neben Theoriewissen auch die Marktbesprechung von Währungen und Aktien geben wird.
Aus dem Wirtschaftskalender sind heute bereits die Ergebnisse der Bank of Japan Zinssatzentscheidung zu sehen.
Hinzu kam die Industrieproduktion und gleich die Pressekonferenz nach der Zinsentscheidung.
08.00 Uhr blicken wir auf mehrere Daten aus Grossbritannien, wie der Arbeitslosenquote und den Durchschnittseinkommen.
Wichtigster Termin dürfte die ZEW-Umfrage um 11.00 Uhr sein, welche vom Kieler Institut für die aktuelle Lage und die Konjunkturerwartungen erstellt und publiziert wird.
Damit wünsche ich uns zum Start in diesen neuen Handelstag viel Erfolg.
Dein Andreas Bernstein
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