Der US-Arbeitsmarkt zeigt im Oktober erstmals seit 2020 Anzeichen eines spürbaren Rückgangs. Laut einer Analyse von Goldman Sachs dürften die Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) um rund 50.000 Stellen gesunken sein. Damit wäre dies der erste monatliche Jobverlust seit der Pandemie. Die Ökonomen führen die Entwicklung auf eine nachlassende Arbeitskräftenachfrage, zunehmende Entlassungen und das Auslaufen eines Sonderprogramms für aufgeschobene Kündigungen im öffentlichen Dienst zurück.
Das Programm erlaubte es Tausenden von Regierungsangestellten, ihre Stellen bis Ende September formal zu behalten, obwohl sie bereits gekündigt hatten. Mit dem offiziellen Auslaufen sinkt nun die gemeldete Beschäftigung um geschätzte 100.000 Positionen. Neben diesem technischen Effekt weist Goldman Sachs auch auf eine Abkühlung im privaten Sektor hin, wo insbesondere Dienstleistungsunternehmen und Einzelhändler weniger Personal einstellen.
Der Job-Growth-Tracker der Bank fiel von 85.000 neuen Stellen im September auf nur noch 50.000 im Oktober. Diese Dynamik deutet darauf hin, dass der überhitzte Arbeitsmarkt nach den starken Nach-Corona-Jahren allmählich an Schwung verliert.
Auch wenn die offiziellen Regierungsdaten wegen des jüngsten Government Shutdowns noch verzögert sind, deuten private Erhebungen und Echtzeitindikatoren auf eine weitere Verlangsamung hin. Für die Finanzmärkte ist dies ein wichtiges Signal: Eine schwächere Beschäftigung könnte den Inflationsdruck mindern und der US-Notenbank Spielraum für Zinssenkungen im kommenden Jahr eröffnen.
Insgesamt markiert der Oktober somit eine Wendephase – der US-Arbeitsmarkt bleibt robust, verliert jedoch sichtbar an Momentum.
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